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Shopware Plugin-Entwicklung

Shopware Plugins nach Maß

Wir entwickeln Shopware-6-Plugins, Apps und Themes für Funktionen, die es im Store nicht gibt. Und wir retten Plugins, deren Hersteller die Pflege eingestellt hat.

Von Anton Jacker, Geschäftsführer IACCAM. Stand: 21. September 2026

Kennen Sie das?

  • Im Shopware Store gibt es drei Plugins für Ihr Problem, aber keines passt wirklich.
  • Ein Plugin, auf das Ihr Shop angewiesen ist, bekommt keine Updates mehr und blockiert den Versionswechsel.
  • Sie haben ein Plugin gekauft und brauchen eine kleine Änderung, die der Hersteller nicht anbietet.
  • Das Theme wurde vor Jahren angepasst, und nach jedem Update fehlt irgendwo ein Element.
  • Mehrere Plugins greifen in denselben Ablauf ein und stören sich gegenseitig.

Plugin, App oder Theme

Unter dem Begriff Erweiterung fasst Shopware 6 drei Dinge zusammen. Welche Form wir wählen, entscheidet darüber, wie tief die Erweiterung eingreifen kann, wo sie läuft und wie sie gewartet wird.

Bevor wir entwickeln, legen wir die Form gemeinsam mit Ihnen fest. Maßgeblich sind die Anforderung, Ihr Hosting und die Frage, ob die Erweiterung nur in Ihrem Shop oder später auch in anderen Shops laufen soll.

Plugin

PHP-Code, der in Ihrer Shopware-Installation läuft. Kann in Preisberechnung, Warenkorb, Checkout und Administration eingreifen und eigene Datenbanktabellen anlegen.

  • Für selbst gehostete Shops
  • Tiefe Eingriffe in Geschäftslogik

App

Läuft auf einem eigenen Server und spricht über Webhooks und die API mit Shopware. Eigene Storefront-Anpassungen sind über das App-System ebenfalls möglich.

  • Auch für die Shopware Cloud
  • Getrennter Betrieb, eigene Updates

Theme

Darstellung im Storefront: Templates, Styles und JavaScript. Ein gutes Theme erweitert die Twig-Blöcke von Shopware, statt ganze Templates zu kopieren.

  • Eigenes Design auf Basis des Standard-Themes
  • Updatefähig durch Block-Vererbung

Anpassung am Bestand

Ein vorhandenes Plugin erweitern, ohne es zu verändern: über Events, dekorierte Services oder Template-Blöcke in einem eigenen kleinen Plugin.

  • Hersteller-Updates bleiben möglich
  • Ihre Änderung bleibt getrennt

Saubere Architektur zählt

Ein Plugin kann in wenigen Stunden funktionieren und trotzdem beim nächsten Update Probleme machen. Der Unterschied liegt in der Architektur. Wir halten uns an die Erweiterungspunkte, die Shopware vorsieht, und an die Konventionen von Symfony, auf dem Shopware 6 basiert.

Konkret heißt das: Logik in Services mit klaren Abhängigkeiten, Eingriffe in bestehende Abläufe über Events und Subscriber oder über dekorierte Services, eigene Daten als Entitäten im Data Abstraction Layer, Einstellungen über die Plugin-Konfiguration statt hart im Code. Im Storefront erweitern wir Twig-Blöcke und schreiben JavaScript als Storefront-Plugin.

Was wir nicht tun: Dateien im Shopware-Kern ändern, fremde Plugins direkt bearbeiten oder ganze Templates kopieren, um eine Zeile zu ändern. Solche Abkürzungen sparen am Anfang Zeit und kosten sie bei jedem Shopware Update doppelt zurück.

Standard in jedem Plugin

  • Kompatibilitätsangabe zur Shopware-Version in der composer.json
  • Migrationen für Datenbankänderungen, sauber installier- und deinstallierbar
  • Übersetzbare Texte über Snippets, mindestens Deutsch und Englisch
  • Einstellungen in der Administration statt Konstanten im Code
  • Tests für die Kernlogik und eine kurze technische Dokumentation
  • Versionierung in Git mit nachvollziehbarer Änderungshistorie

Wenn ein Plugin verwaist

Einer der häufigsten Gründe, warum Shops auf einer alten Shopware-Version stehen bleiben, ist ein einzelnes Plugin. Der Hersteller hat die Entwicklung eingestellt oder bringt keine Version für die neue Hauptversion heraus, und ohne dieses Plugin funktioniert ein wichtiger Ablauf nicht mehr.

Wir prüfen in so einem Fall zuerst, welche Funktion das Plugin tatsächlich erfüllt und welcher Teil davon genutzt wird. Oft ist es weniger, als der Funktionsumfang vermuten lässt. Danach gibt es drei Wege: ein gepflegtes Plugin aus dem Store als Ersatz, die Übernahme durch Shopware-Standardfunktionen oder eine eigene, schlanke Neuentwicklung genau der Teile, die Sie brauchen.

Den Code eines gekauften Plugins passen wir nur an, wenn die Lizenz es erlaubt. In den meisten Fällen ist eine Neuentwicklung der benötigten Funktion ohnehin sauberer als das Weiterflicken an fremdem Code.

Theme-Entwicklung

Ein eigenes Theme setzt Ihr Design im Storefront um. Wir bauen Themes auf dem Standard-Theme von Shopware auf und überschreiben nur die Blöcke, die sich ändern. Styles schreiben wir in SCSS mit den Variablen, die Shopware dafür bereitstellt, damit Farben und Schriften auch über die Theme-Konfiguration in der Administration anpassbar bleiben.

Bei bestehenden Themes lohnt oft eine Bestandsaufnahme: Welche Templates sind vollständig kopiert, welches JavaScript ersetzt Standardfunktionen, welche Styles überschreiben sich gegenseitig? Ein aufgeräumtes Theme lädt schneller und bricht seltener. Die Ladezeit spielt auch für Google eine Rolle, mehr dazu auf der Seite zu Shopware SEO.

Eigene Elemente für Erlebniswelten

Mit den Erlebniswelten pflegen Sie Inhaltsseiten und Kategorien in Shopware ohne Programmierung. Reichen die Standardblöcke nicht, entwickeln wir eigene Elemente: etwa eine Vergleichstabelle, einen Größenrechner oder einen Block, der Daten aus einer anderen Quelle anzeigt. Ihr Team setzt diese Elemente danach selbst ein, wie jeden anderen Block.

Wenn Plugins sich stören

Je mehr Plugins ein Shop hat, desto wahrscheinlicher greifen zwei davon in denselben Ablauf ein. Typische Beispiele sind zwei Erweiterungen, die beide den Warenkorb neu berechnen, oder ein Theme-Plugin, das einen Template-Block überschreibt, den ein anderes Plugin ebenfalls braucht. Die Folge sind Fehler, die nur in bestimmten Kombinationen auftreten und schwer zu reproduzieren sind.

Wir grenzen solche Konflikte auf einer Staging-Kopie ein, indem wir Plugins gezielt deaktivieren und die Abläufe Schritt für Schritt prüfen. Ist die Ursache gefunden, lösen wir sie mit einer sauberen Reihenfolge, einer kleinen Vermittlungs-Erweiterung oder dem Verzicht auf eines der Plugins, wenn sich seine Funktion anders abdecken lässt.

Nach dem Go-live

Ein Plugin ist nicht fertig, wenn es live ist. Mit jeder Shopware-Hauptversion muss es geprüft und bei Bedarf angepasst werden. Das übernehmen wir im Rahmen der Shopware Wartung, oder Ihr eigenes Team übernimmt es mit der Dokumentation, die Sie von uns bekommen. Den Quellcode erhalten Sie in jedem Fall vollständig.

Ablauf

So entsteht Ihr Plugin

Vom Gespräch bis zum installierten Plugin in nachvollziehbaren Schritten.

  1. Schritt 1

    Anforderung verstehen

    Welcher Ablauf soll sich ändern, wer nutzt die Funktion, welche Daten sind beteiligt?

  2. Schritt 2

    Store und Standard prüfen

    Wir prüfen, ob Shopware oder ein gepflegtes Plugin die Aufgabe schon löst.

  3. Schritt 3

    Angebot zum Festpreis

    Für klar beschriebene Plugins nennen wir einen festen Preis, inklusive Tests und Dokumentation.

  4. Schritt 4

    Entwicklung und Test

    Umsetzung in einer Entwicklungsumgebung, danach Test mit Ihnen auf einer Staging-Kopie.

  5. Schritt 5

    Installation und Übergabe

    Installation im Live-Shop, Quellcode im Repository, kurze Anleitung für Ihr Team.

Häufige Fragen

Was kostet ein eigenes Shopware Plugin?

Das hängt vom Umfang ab. Ein Plugin, das einen Ablauf um eine Prüfung ergänzt, ist deutlich kleiner als ein Konfigurator mit eigener Administration. Nach der Anforderungsklärung nennen wir einen Festpreis.

Läuft das Plugin auch nach einem Shopware Update?

Bei Patch- und Minor-Updates in aller Regel ja, weil wir die vorgesehenen Erweiterungspunkte nutzen. Bei einem Major-Update prüfen wir das Plugin und passen es an, falls Shopware Schnittstellen geändert hat.

Können Sie ein gekauftes Plugin anpassen?

Meist erweitern wir es mit einem eigenen kleinen Plugin, statt es zu verändern. So bleiben Updates des Herstellers möglich. Direkte Änderungen am fremden Code nehmen wir nur vor, wenn die Lizenz es erlaubt und es keinen anderen Weg gibt.

Veröffentlichen Sie das Plugin im Shopware Store?

Standardmäßig entwickeln wir Plugins nur für Ihren Shop. Soll ein Plugin im Store erscheinen, planen wir das von Anfang an mit ein, weil der Store eigene Anforderungen an Code und Prüfung stellt.

Brauche ich ein Plugin oder eine App?

Für einen selbst gehosteten Shop mit Eingriffen in Warenkorb oder Checkout meist ein Plugin. Für einen Shop in der Shopware Cloud oder für Abläufe, die unabhängig vom Shop laufen sollen, eine App. Wir empfehlen die passende Form im ersten Gespräch.

Wem gehört der Code?

Ihnen. Sie bekommen den vollständigen Quellcode und dürfen ihn von jedem weiterentwickeln lassen.

Plugin besprechen

Beschreiben Sie, was das Plugin tun soll, oder nennen Sie uns das Plugin, das ersetzt werden muss. Wir melden uns mit Rückfragen und einer ersten Einschätzung.

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