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Software entwickeln lassen

Software entwickeln lassen

Sie haben einen Ablauf, den keine Standardsoftware sauber abbildet. Wir klären mit Ihnen, was die Software leisten muss, bauen zuerst den Kern und erweitern ihn Schritt für Schritt. Der Quellcode gehört Ihnen.

Von Anton Jacker, Geschäftsführer IACCAM. Stand: 21. September 2026

Kennen Sie das?

  • Sie haben eine klare Vorstellung vom Problem, aber keine Ahnung, wie man daraus ein Softwareprojekt macht.
  • Ein früheres Projekt wurde teurer als geplant und am Ende stand trotzdem nicht das, was gebraucht wurde.
  • Sie wissen nicht, ob Sie ein Pflichtenheft brauchen und wer es schreiben soll.
  • Mehrere Abteilungen wollen unterschiedliche Dinge von derselben Software.
  • Sie möchten nicht von einem einzigen Dienstleister abhängig sein, der allein den Code kennt.

Am Anfang steht der Ablauf

Ein Softwareprojekt beginnt bei uns nicht mit Technik, sondern mit Ihrem Ablauf. Im ersten Workshop gehen wir mit den Menschen, die täglich damit arbeiten, Schritt für Schritt durch: Woher kommen die Daten? Wer entscheidet was? Wo entstehen heute Fehler, Wartezeiten und doppelte Arbeit?

Aus dem Workshop entsteht eine Beschreibung des Ablaufs in Ihrer Sprache, nicht in Entwicklersprache. Sie sehen darin, was die Software tun soll und was bewusst nicht. Gerade das Weglassen ist wichtig: Jede Funktion, die im ersten Schritt nicht gebaut wird, spart Zeit und Geld und kann später immer noch kommen.

Der Workshop findet per Video oder nach Absprache vor Ort statt. Je nach Umfang reichen ein bis zwei Termine, bei größeren Vorhaben planen wir mehrere kürzere Runden mit den einzelnen Abteilungen.

Pflichtenheft ohne Papierberg

Das Pflichtenheft beschreibt, wie die Software die Anforderungen umsetzt. Es ist die gemeinsame Grundlage für Angebot, Entwicklung und Abnahme. Ohne diese Grundlage streitet man am Ende darüber, was eigentlich bestellt war.

Ein gutes Pflichtenheft muss nicht dick sein. Wir schreiben es so, dass Sie es lesen und prüfen können: Abläufe als Schritte, Bildschirme als einfache Skizzen, Regeln als Beispiele. Technische Details wie Datenmodell und Schnittstellen stehen in einem eigenen Teil für Entwickler.

Das steht im Pflichtenheft

  • Ziele und Abgrenzung: was die Software leistet und was nicht
  • Rollen und Berechtigungen der Nutzer
  • Abläufe Schritt für Schritt mit Beispielen
  • Skizzen der wichtigsten Bildschirme
  • Daten, die übernommen oder angebunden werden
  • Schnittstellen zu vorhandenen Systemen
  • Anforderungen an Hosting, Datenschutz und Sicherung
  • Kriterien für die Abnahme

Erst der Kern, dann der Rest

Wir bauen nicht alles auf einmal. Zuerst entsteht ein MVP, also die kleinste Version der Software, die im Alltag schon echten Nutzen bringt. Das kann ein einzelner Ablauf sein, der heute am meisten Zeit kostet, oder die zentrale Datenhaltung, auf die später alles andere aufsetzt.

Der Vorteil: Sie arbeiten früh mit der Software und merken, was im Pflichtenheft fehlte oder überflüssig war. Diese Erfahrung fließt in die nächsten Abschnitte ein. So wächst die Anwendung entlang dessen, was Ihr Team wirklich braucht, und nicht entlang dessen, was man sich am Anfang vorgestellt hat.

Während der Entwicklung sehen Sie regelmäßig einen laufenden Zwischenstand auf einer Testumgebung. Rückmeldungen nehmen wir direkt auf. Größere Änderungen am Umfang besprechen wir, bevor sie umgesetzt werden, damit Budget und Zeitplan klar bleiben.

Wovon die Kosten abhängen

Die Kosten einer Individualsoftware lassen sich erst seriös nennen, wenn klar ist, was sie leisten soll. Wer vorher einen Preis nennt, rechnet entweder großzügig mit Puffer oder muss später nachverhandeln. Deshalb steht bei uns vor dem Angebot die Analyse.

Einen großen Teil des Aufwands verursachen nicht die sichtbaren Masken, sondern die Regeln dahinter: Ausnahmen, Sonderfälle, Berechtigungen, Datenübernahme und Anbindungen. Diese Punkte arbeiten wir im Pflichtenheft heraus, damit sie im Angebot stehen und nicht erst während der Entwicklung auffallen.

Umfang der Abläufe

Wie viele Abläufe, Bildschirme und Regeln die Software abbilden muss, und wie viele Sonderfälle es gibt.

Rollen und Rechte

Ob alle Nutzer dasselbe sehen oder ob Abteilungen, Standorte oder externe Partner getrennte Rechte brauchen.

Daten und Altbestand

Ob Daten aus Excel, Access oder einer alten Anwendung übernommen und dabei bereinigt werden müssen.

Schnittstellen

Welche Systeme angebunden werden, etwa Warenwirtschaft, Shop oder Buchhaltung. Mehr dazu unter Schnittstellen.

Festpreis oder nach Aufwand

Für klar beschriebene Abschnitte arbeiten wir zum Festpreis. Sie wissen vorher, was ein Abschnitt kostet, und wir tragen das Risiko, wenn wir uns verschätzt haben. Voraussetzung ist ein Umfang, der im Pflichtenheft so genau beschrieben ist, dass beide Seiten dasselbe darunter verstehen.

Wo der Umfang noch offen ist, etwa bei einem frühen Prototyp oder bei laufender Weiterentwicklung, rechnen wir nach Aufwand ab. Dann sehen Sie regelmäßig, wofür die Zeit verwendet wurde, und können Prioritäten verschieben. Viele Projekte kombinieren beides: Festpreis für das MVP, Aufwand für die Weiterentwicklung danach.

Der Quellcode gehört Ihnen

Der Quellcode, der für Ihr Projekt entsteht, gehört Ihnen. Das regeln wir im Vertrag. Der Code liegt in einem Git-Repository, auf das Sie Zugriff haben, zusammen mit einer Dokumentation zu Aufbau, Installation und Betrieb.

Wir entwickeln mit PHP und verbreiteten Frameworks wie Laravel und Symfony. Das ist Absicht: Wenn Sie später intern Entwickler einstellen oder den Dienstleister wechseln, finden Sie Menschen, die den Code verstehen. Mehr zum Technik-Stack steht unter Laravel- und PHP-Agentur.

Nach dem Start

Mit dem Start fängt die Nutzung erst an. Wir betreuen die Anwendung weiter: Sicherheitsupdates für PHP, Framework und Bibliotheken, Fehlerbehebung und neue Funktionen, wenn sich Ihr Geschäft ändert. Umfang und Abrechnung legen wir in einem Wartungsvertrag fest.

Hosting organisieren wir auf Wunsch mit, oder die Software läuft bei Ihrem vorhandenen Hoster. Backups, Monitoring und ein dokumentierter Ablauf für Updates gehören zu jedem Betrieb dazu.

Ablauf

Der Weg zur eigenen Software

Jeder Schritt hat ein greifbares Ergebnis. Nach jedem Schritt können Sie entscheiden, ob und wie es weitergeht.

  1. Schritt 1

    Workshop

    Wir gehen den Ablauf mit Ihrem Team durch und halten Ziele, Probleme und Abgrenzung fest.

  2. Schritt 2

    Pflichtenheft

    Abläufe, Rollen, Skizzen und Schnittstellen als gemeinsame Grundlage für Angebot und Abnahme.

  3. Schritt 3

    Angebot

    Festpreis für klar beschriebene Abschnitte, Aufwand für offene Punkte. Beides steht schriftlich fest.

  4. Schritt 4

    MVP

    Der Kern der Software geht zuerst in den Einsatz. Sie sehen laufend Zwischenstände.

  5. Schritt 5

    Ausbau

    Weitere Funktionen in Abschnitten, priorisiert nach dem, was im Alltag am meisten bringt.

  6. Schritt 6

    Betrieb

    Updates, Fehlerbehebung und Weiterentwicklung nach Vereinbarung.

Häufige Fragen

Was kostet es, Software entwickeln zu lassen?

Das hängt vom Umfang der Abläufe, den Rollen, der Datenübernahme und den Schnittstellen ab. Nach Workshop und Pflichtenheft nennen wir für klar beschriebene Abschnitte einen Festpreis. Vorher einen Pauschalpreis zu nennen wäre unseriös.

Wie lange dauert ein Softwareprojekt?

Das hängt vom Umfang ab. Weil wir mit einem MVP beginnen, arbeiten Sie deutlich früher mit der Software als bei einem Projekt, das erst am Ende alles auf einmal liefert. Den Zeitplan für jeden Abschnitt halten wir im Angebot fest.

Brauche ich ein Pflichtenheft?

Für einen Festpreis ja, denn ohne genaue Beschreibung weiß niemand, was der Preis umfasst. Sie müssen es aber nicht selbst schreiben. Wir erstellen es mit Ihnen auf Basis des Workshops.

Gehört mir der Quellcode?

Ja. Die Rechte am Quellcode Ihres Projekts regeln wir im Vertrag zu Ihren Gunsten. Sie bekommen Zugriff auf das Repository und die Dokumentation.

Was passiert, wenn sich Anforderungen während des Projekts ändern?

Das ist normal. Kleinere Änderungen nehmen wir im laufenden Abschnitt auf. Größere Änderungen besprechen wir vorher mit Aufwand und Auswirkung auf den Zeitplan, damit Sie bewusst entscheiden können.

Können Sie unsere Excel- oder Access-Lösung ersetzen?

Ja, das ist einer der häufigsten Anlässe. Wir übernehmen die Logik und die Daten und stellen sie auf eine wartbare Grundlage. Wie das schrittweise geht, steht unter Modernisierung.

Muss die Software in der Cloud laufen?

Nein. Die Software kann bei einem Hoster Ihrer Wahl, auf einem eigenen Server oder in einer Cloud-Umgebung laufen. Für personenbezogene Daten empfehlen wir Rechenzentren in Deutschland oder der EU.

Projekt anfragen

Beschreiben Sie in ein paar Sätzen, welchen Ablauf die Software abbilden soll und womit Sie heute arbeiten. Wir melden uns mit Rückfragen und einem Vorschlag für den Workshop.

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+49 341 14976877
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