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Shopware Update

Shopware updaten, ohne Risiko

Wir spielen Shopware-Updates erst auf einer Kopie Ihres Shops ein, prüfen Plugins, Theme und Schnittstellen und gehen erst live, wenn alles läuft. Mit Plan für den Rückweg.

Von Anton Jacker, Geschäftsführer IACCAM. Stand: 21. September 2026

Kennen Sie das?

  • Die Administration meldet seit Wochen ein Update, aber niemand traut sich, auf den Knopf zu drücken.
  • Ein Plugin-Hersteller verlangt eine neuere Shopware-Version, sonst gibt es keine Updates mehr.
  • Der Hoster kündigt an, die PHP-Version abzuschalten, auf der Ihr Shop noch läuft.
  • Nach dem letzten Update war das Theme verschoben oder der Checkout hing, seitdem wird nichts mehr angefasst.
  • Eine Sicherheitslücke ist veröffentlicht und Sie wissen nicht, ob Ihr Shop betroffen ist.

Patch, Minor, Major

Shopware 6 zählt seine Versionen in vier Stellen, zum Beispiel 6.6.10.3. Die erste Ziffer ist die Produktgeneration. Die zweite ist die Hauptversion (Major), die dritte das Feature-Release (Minor), die vierte der Patch. Wie viel Aufwand ein Update macht, hängt fast nur davon ab, welche Stelle sich ändert.

Ein Patch behebt Fehler und Sicherheitslücken. Er ändert keine Schnittstellen, Plugins laufen in aller Regel weiter. Ein Minor-Update bringt neue Funktionen, bleibt aber innerhalb derselben Hauptversion kompatibel. Hier lohnt ein kurzer Test der wichtigsten Abläufe.

Ein Major-Update, etwa von 6.5 auf 6.6 oder von 6.6 auf 6.7, darf Schnittstellen brechen. Plugins und Themes brauchen dann eine Version, die für die neue Hauptversion freigegeben ist. Oft steigen auch die Anforderungen an PHP und Datenbank. Das ist der Fall, bei dem ein Update ohne Vorbereitung schiefgeht.

Patch-Update

Fehlerbehebungen und Sicherheitskorrekturen. Wenig Risiko, sollte zeitnah eingespielt werden.

  • Backup und kurzer Funktionstest
  • Planbar außerhalb der Hauptverkaufszeit

Minor-Update

Neue Funktionen innerhalb der Hauptversion. Einzelne Plugins brauchen manchmal ein eigenes Update.

  • Plugin-Versionen abgleichen
  • Checkout und Kundenkonto testen

Major-Update

Neue Hauptversion mit geänderten Schnittstellen. Braucht eine Staging-Kopie und einen Test aller Erweiterungen.

  • Kompatibilität jedes Plugins prüfen
  • Theme und eigene Anpassungen nachziehen
  • PHP und Datenbank vorab anheben

Sicherheitsupdate

Für ältere Versionen stellt Shopware Sicherheitskorrekturen auch als Security-Plugin bereit. Das ersetzt kein Update, verschafft aber Zeit.

  • Security-Plugin prüfen und aktualisieren
  • Update-Pfad danach planen

Plugins und Theme zuerst

Die meisten Probleme nach einem Update kommen nicht aus Shopware selbst, sondern aus Erweiterungen. Deshalb beginnt jedes Update bei uns mit einer Liste: Welche Plugins sind installiert, welche aktiv, von welchem Hersteller, in welcher Version, und für welche Shopware-Version gibt es ein freigegebenes Update?

Plugins, die nicht mehr gepflegt werden, sind der häufigste Grund, warum ein Shop auf einer alten Version stehen bleibt. Für sie gibt es drei Wege: ein Ersatz aus dem Shopware Store, eine eigene Anpassung oder der Verzicht, wenn die Funktion kaum genutzt wird. Wo eine Eigenentwicklung nötig ist, übernimmt das unsere Plugin-Entwicklung.

Beim Theme schauen wir auf Template-Überschreibungen und eigenes JavaScript. Ein Theme, das Twig-Blöcke sauber erweitert, übersteht Updates meist ohne Änderung. Ein Theme, das ganze Templates kopiert, muss nach einem Major-Update nachgezogen werden.

Das prüfen wir vor jedem Update

  • Installierte Plugins mit Version, Hersteller und Kompatibilität
  • Eigene Plugins und Anpassungen im Code
  • Theme: überschriebene Templates, eigenes JavaScript und CSS
  • Schnittstellen zu Warenwirtschaft, Zahlungsanbietern und Versand
  • PHP-Version, Datenbankversion und Hosting-Umgebung
  • Offene Fehler im Log, die vor dem Update schon da sind

PHP und Hosting passen

Jede Shopware-Hauptversion setzt eine Mindestversion von PHP voraus. Shopware 6.6 etwa braucht mindestens PHP 8.2. Läuft Ihr Shop auf einer älteren PHP-Version, muss die zuerst angehoben werden, und zwar in einer Reihenfolge, die den laufenden Shop nicht bricht.

Umgekehrt gilt das auch: Der Hoster stellt eine alte PHP-Version ab, und Ihre Shopware-Version läuft auf der neuen noch nicht. Dann muss das Shopware-Update vor dem PHP-Wechsel kommen. Wir prüfen beides gemeinsam und stimmen den Zeitpunkt mit Ihrem Hoster ab.

Neben PHP spielen Datenbankversion, Arbeitsspeicher, Cronjobs oder Message-Queue-Worker und der Zugang per SSH eine Rolle. Ein Update über die Administration ist bei kleinen Shops möglich. Bei Shops mit eigenen Plugins spielen wir Updates lieber über die Kommandozeile und Composer ein, weil das nachvollziehbar und wiederholbar ist.

Erst die Kopie, dann live

Ein Update testen wir nie am Live-Shop. Wir legen eine Staging-Kopie mit denselben Daten, Plugins und Einstellungen an, spielen das Update dort ein und testen die Abläufe, mit denen Sie Geld verdienen: Produktsuche, Warenkorb, Checkout mit Ihren Zahlarten, Kundenkonto, Bestellexport.

Was auf der Kopie auffällt, beheben wir dort. Erst wenn die Kopie sauber läuft, planen wir das Live-Update. Das passiert zu einer Zeit mit wenig Bestellungen, die wir vorher mit Ihnen abstimmen. Vor dem Update entsteht ein vollständiges Backup von Dateien und Datenbank, damit ein Rückweg jederzeit möglich ist.

Nach dem Go-live prüfen wir die Abläufe noch einmal am Live-Shop und beobachten die Fehlerprotokolle. Sie bekommen eine kurze Zusammenfassung: welche Version vorher und nachher, welche Plugins aktualisiert oder ersetzt wurden, und was beim nächsten Update zu beachten ist.

Noch auf Shopware 5?

Shopware 5 wird seit Juli 2024 nicht mehr unterstützt. Es gibt keine Sicherheitsupdates mehr, und viele Plugin-Hersteller haben die Pflege eingestellt. Ein Update von Shopware 5 auf Shopware 6 gibt es nicht: Shopware 6 ist ein neues System, der Wechsel ist eine Migration.

Wenn Ihr Shop noch auf Shopware 5 läuft, halten wir ihn bis zur Migration so sicher wie möglich und planen den Umstieg. Wie das abläuft, steht auf der Seite zur Shopware Migration.

Updates als Routine

Ein Shop, der regelmäßig kleine Updates bekommt, macht beim großen Versionssprung weniger Arbeit. Wer drei Hauptversionen überspringt, holt alle Änderungen auf einmal nach. Deshalb bieten wir Updates auch als festen Bestandteil der Shopware Wartung an: Patches zeitnah, Minor-Updates gesammelt, Major-Updates geplant.

Ablauf

So läuft ein Update

Vom ersten Blick bis zum Go-live in nachvollziehbaren Schritten. Sie wissen vorher, was passiert und was es kostet.

  1. Schritt 1

    Bestand aufnehmen

    Version, Plugins, Theme, Schnittstellen und Hosting. Daraus entsteht die Liste der offenen Punkte.

  2. Schritt 2

    Angebot zum Festpreis

    Auf Basis der Bestandsaufnahme nennen wir einen festen Preis für das Update. Unklare Punkte benennen wir vorher.

  3. Schritt 3

    Update auf Staging

    Update auf einer Kopie des Shops, Plugins aktualisieren oder ersetzen, Theme nachziehen.

  4. Schritt 4

    Test mit Ihnen

    Wir testen die Kernabläufe, Sie prüfen auf der Kopie, was Ihnen wichtig ist.

  5. Schritt 5

    Go-live mit Rückweg

    Backup, Live-Update zum abgestimmten Zeitpunkt, Kontrolle danach. Das Backup bleibt als Rückweg.

Häufige Fragen

Was kostet ein Shopware Update?

Das hängt vor allem vom Versionssprung und der Zahl der Plugins ab. Ein Patch ist schnell erledigt, ein Major-Update mit vielen Erweiterungen dauert länger. Nach der Bestandsaufnahme nennen wir einen Festpreis, damit Sie vor dem Start wissen, woran Sie sind.

Ist mein Shop während des Updates offline?

Für die eigentliche Umstellung schalten wir den Shop kurz in den Wartungsmodus. Weil alles vorher auf der Staging-Kopie getestet ist, bleibt dieses Fenster kurz. Den Zeitpunkt legen wir gemeinsam auf eine Zeit mit wenig Bestellungen.

Kann ich direkt von 6.4 auf 6.7 updaten?

Technisch führt der Weg über die Hauptversionen dazwischen, weil sich Datenbank und Schnittstellen schrittweise ändern. Auf der Staging-Kopie spielen wir die Sprünge nacheinander ein und testen am Ende das Ergebnis. Live geht dann nur der fertige Stand.

Was passiert mit Plugins, die es nicht mehr gibt?

Wir prüfen, ob ein anderes Plugin die Funktion abdeckt, ob sich das alte anpassen lässt oder ob die Funktion überhaupt noch gebraucht wird. Wo eine eigene Lösung sinnvoll ist, bauen wir sie als sauberes Plugin, siehe Plugin-Entwicklung.

Wie oft sollte ich Shopware updaten?

Sicherheitsupdates so bald wie möglich, Minor-Updates alle paar Monate gesammelt, Major-Updates geplant, sobald Ihre wichtigen Plugins dafür freigegeben sind. Wer das nicht selbst im Blick haben will, gibt es an die Wartung ab.

Was ist, wenn nach dem Update etwas nicht funktioniert?

Dafür gibt es das Backup vor dem Go-live. Kleine Fehler beheben wir direkt am Live-Shop. Bei einem grundlegenden Problem spielen wir den vorherigen Stand zurück und suchen die Ursache in Ruhe auf der Kopie.

Update besprechen

Nennen Sie uns Ihre Shop-Adresse und die Version, auf der Sie gerade sind. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung und dem Vorschlag für die Bestandsaufnahme.

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+49 341 14976877
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